Habe ich in meinen letzten sauren Apfel gebissen?

Teil 45

Habe ich in meinen letzten sauren Apfel gebissen

Was bisher geschah: Der Held FREI, der unermüdlich seinen Weg gegen das Verbrechen blaaah blaaa bllaaaah , blla bla blla upps tsching peng bumm tratratra und glemp, hatte es geschafft. Er ist wieder da,er glaubte fast er träumte. Ich bin wieder da – ja.

Endlich hatte ich es geschafft die Spur des Wassermannes wieder zu finden. Ich war um die ganze Welt gereist, hatte jeden Ort, an dem ich ihn vermutete durchsucht. Jeden noch so grindigen, gemein grinsenden Informanten hatte ich befragt. Ja sogar Steckbriefe hatte ich an alle Polizeidienststellen versandt und auch den Pfarrer hatte ich befragt, aber der wollte mir nur die Beichte und den noch nicht einbezahlten Kirchenbeitrag abnehmen.

So kam ich dann endlich ein wenig frustriert und geschafft wieder zurück in unser Geheimlabor und erwartete die Ankunft der anderen Drei. Ich ging nur kurz mal hinters Haus, um aus unseren Keller ein paar Getränke zu holen und da entdeckte ich sie. Riesengroß und unverkennbar hatte er sein Zeichen hinterlassen. Einen kleinen See, nicht größer als eine Zündholzschachtel, aber ganz klar und unverkennbar sein Markenzeichen.

Verdammt, während wir ihn rund um die Welt nachgejagt waren, hatte er sich gemütlich hier so mir nichts dir nichts euer nichts er nichts sie nichts, jetzt schweife ich vom Thema ab, hier einfach ein wenig häuslich eingerichtet. Ich machte mich sofort daran, der Spur zu folgen. Sie war zwar immer wieder verdeckt, doch blieb meinem Blick nichts verborgen. Jederzeit auf der Hut, den er hatte sicher ein paar Fallen aufgestellt, rannte ich langsam, fast in Zeitlupe in diese Dornenhecke. Dornen mit Zweigen besetzt. Nach mehreren Sekunden, genau genommen waren 1.345.678.923.234.562 und ein paar zerquetschte, hatte ich es geschafft, mich wieder aus dieser gemeinen hinterhältig gelegten Falle zu befreien.

Aber schon bot sich das nächste Hindernis meinen Augen. Eine Höhle so riesengroß und finster, so als wenn es finsterer nicht mehr gehen würde. Und größer auch nicht. Ich war fest von mir und von meinen Überlegungen überzeugt, dass sie gestern noch nicht dastand. Aber wer wird schon über Mut nachdenken, wenn Übermut tut nicht gut erst seid Morgen in meinem Buche stehen wird.

Zielsicher und ohne Umwegen, das x mal Fallen, Rollen und zur Seite springen einmal weggerechnet, schaffte ich die 2 Meter nach genau 1 ¼ Stunden und 8532 kaum zu rechnenden Kilometern. Vorsicht ist die Mutter des Angsthasen, oder war es doch die Porzellanvase. Egal, ich war drinnen. Und die Hohle zu. Komisch so viele Stalagmiten und auch sehr viele Stalagtiten. Ein total ekeliger Geruch steigt auf, hoffentlich war ich das nicht. Und ein Boden der sich bewegt. Irgendwie war ich jetzt schon ein wenig skeptisch und misstrauisch. Aber wer gibt schon den Löffel ab, wenn er noch Suppe in seinem Köcher hat. Oder was war das jetzt nur. Doch wie soll das hier weiter gehen:Werde ich mich wieder befreien können?

Wird meine neue Hose auch keine Flecken abbekommen?

Wird mein Team meine Handschrift auf dem hinterlegten Zettel richtig lesen können?

Wird mein Mittagessen kalt werden?

Und warum wird die „Nachtpost“ immer am Tage zugestellt?

Wieder Vandalenakt in Burgschaffenhausen

Wie wir heute mit großem Schrecken sehen mussten, hat gestern Abend im Stadtpark ein noch unbekannter Täter sämtliche Riesenrosenstöcke komplett niedergetrampelt. Er ist dabei mit einer solchen Intensität vorgegangen, dass die Polizei von mindestens 6 Tätern ausgeht. Sonst müsste er ja durch jeden Strauch vier – fünf Mal durch sein.

Und noch eine Notiz am Rande. Des Bauers MÄNNLICHs Frau ist jetzt das 14te Mal schwanger. Es freuen sich Herr SAUER, Herr MILCH, Herr KAROTTE und Frau DORN. Alle werden recht herzlich gebeten, zum Vaterschaftstest in der Alimentenstraße 3 zu erscheinen.

Ihr fantastischer, wunderschöner und gar nicht überheblicher HP.Reporter für das weil die Gage nun schon ziemlich hoch ist hervorragende Zeitschrift „Der Clospüler“