Sonnenschein
Teil 41
Sonnenschein, seid wann bist du nass hinter den Ohren
Wir waren auf Urlaub, ich und mein Team. Sonne, Sonne, Sonnenschein wohin man schaut. Auch Helden brauchen Rast und Ruhe, keine Hektik mehr und ganz viel Entspannung und für eine Weile nicht "FREI" sein. So lagen wir hier in unseren Liegestühlen und ließen es uns gut gehen. Um uns so richtig den Regen auf unsere Körper prasseln zu lassen. Es gibt doch kein Schlechtwetter, es liegt nur an dem falschen Ort, an den man fährt, heißt ein Sprichwort oder so oder auch nur so ähnlich.
Also dann raus in die Natur, kurz nach oben schauen, einen Blitz abwarten und wieder rein in die gute Stube. Irgendwie muss der Wettergott einen Blick in unsere Urlaubspläne geworfen haben, den kaum wollten wir etwas unternehmen, da hatten wir schon den Wolkenbruch. Und kaum wollten wir nichts unternehmen, da war auch schon die Sonne da. So haben wir dann nichts unternommen und sind wirklich nicht bei der Tür raus. Nein, auch nicht bei der Hintertür.
Ich für meinen Teil habe einfach die Füße hoch gelegt und habe nicht einen Moment an das so was von grauslichen, gemeinen, absolut zum aus der Haut fahrenden und einen Fluch nach den anderen für dieses miese Wetter loslassenden Spruch verloren. Nicht einen einzigen die ersten fünf Minuten, nein hunderte die restliche Woche. Bei der Tür raus und ein Schütter auf den Kopf. Aber wenn es nur der Kopf gewesen wäre, nein auch mein wunderbares Haar und die Nase, auf die Schultern und meine Brust und erst der Bauch. Und dann hat es auch noch meine Hose und meine Schuhe erwischt. Meine Schuhhhhe, ja alle Beide. Frisch geputzt, dreimal gewachst und gebürstet und dann auf Hochglanz poliert. Spieglein, Spieglein in der Hand, wer ist der Größte im ganzem….. Alle hätte der Neid gefressen.
Regen, Regen, Regen, Regen, Regen, da soll ich mich nicht aufregen. Ich bin nicht böse auf das Wetter und wenn, dann ist es mein gutes Recht. Ich habe hier bezahlt. Und da hatte ich schon den Verdacht, dass das nicht mit rechten Dingen zugehen kann.
Hier hatte jemand seine Finger im Spiel, der wollte uns den Urlaub vermasseln, damit er dann leichtes Spiel haben konnte, wenn wir nicht ausgerastet und völlig ausgerastet zurück kommen sollten. Und so sind wir dann kurz entschlossen nach woanders hin. Dort hat es dann auch geschüttet, aber nicht immer so heftig und außerdem haben wir unsere Sonnenbrillen mit Sonnen bemalt. Es war zwar eine ein wenig feuchte Sonne, aber es hat geholfen. Wir haben uns einfach ins Schwimmbecken begeben und da war es dann egal, ob es von oben nass war, denn das war es sowieso auch von unten.
Und zu guter Letzt hatte das Ganz ja auch sein Gutes. Wie wir erfahren konnten, trieb hier schon seit längerer Zeit ein Hoteldieb sein Unwesen. Kurzentschlossen warf ich mir die einzige Verkleidung über, die mein Team für mich eingepackt hatte. Und schon am ersten Abend hatte ich Erfolg und konnte diesen Schurken stellen.
Rätselhafte Zustände in einem bekannten Hotel
Wie mir aus glaubhafter Quelle versichert wurde, hat sich gestern in dem bekannten Hotel „ZUR WASSERBURG“ aus Werweißwodasist folgendes zugetragen. Aus dem angrenzendem Stall des Bauern Heinrich Vom MIST war einer seiner Esel ausgebrochen und hatte sich in das nahe Hotel verirrt. Dort hatte er dann einen Gast dermaßen erschreckt, dass dieser in seinem verwirrten Zustand mehrere Einschleichdiebstähle zugab und freiwillig auf das Eintreffen der Polizei wartete. Auch der Esel konnte eingefangen werden und wurde in seinen Stall zurück gebracht. Vom MIST, der an diesem Abend nicht zu Hause war, konnte sich diese Sache am nächsten Morgen nicht erklären, da er erstens noch nie einen Esel besessen hätte und zweitens schon gar keinen so hässlichen, wie auf dem Foto abgebildet. Und drittens benötige er den Hafer für sich selber. Mit einem kräftigen IAIA machte er sich dann wieder auf den Weg zu seiner Arbeit.
Ihr einzigartiger HP.Hurtig vom durch mich Millionenblatt „Der Clospüler“
