Der erste gemeinsame Auftrag

Teil 38

Der erste gemeinsme Auftrag und auf meiner Schulter

Wir hatten unsere erste Chance bekommen, wir waren unterwegs zu unserem ersten großen Fall, unserer ersten Heldentat. Natürlich rückte zu so eine große, gewaltige und fast nicht zu bewältigende Aufgabe mein ganzes Team aus. Da durfte jetzt bloß keiner versagen, die Nerven aus blanken Eis, die Muskel gestählt und mit einem Jausenkörbchen versehen werden wir uns in die Geschichtsbücher schlagen. In die Gedanken von Millionen Lesern unauslöslich und nicht löschbar einbrennen. Nach tausenden von Jahren sollen alle noch über diese Heldentaten sprechen.
Der Anruf klang wichtig und die Anruferin sehr besorgt. Sie sprach von Einbruch und Panik und das man ihr den Hahn abdrehen wolle. Dann brach das Gespräch ab. Durch unsere automatische Rufnummernerkennung hatten wir sekundenschnell die Adresse herausgefunden. Sekunden nur vergingen, also kaum Minuten und nach drei Stunden konnten wir uns endlich aufmachen, die Frau zu retten.
Das Team war fertig, nicht fix und fertig sondern fertig, also bereit. Wir saßen ihn unserem Fahrzeug, nachdem wir die Reihenfolge festgelegt hatten. Ich musste einschreiten, denn alle Vier konnten auf gar keinen Fall in der ersten Reihe sitzen. Nach weiteren vergangenen Sekunden, einigten wir uns endlich zwei Stunden später, dass ich als Anführer vorne saß und Kassandra das Fahrzeug lenkte. Nach zweihundert Meter wechselten wir uns ab und Indy saß jetzt am Beifahrersitz und Manu Goldbärchen wollte lenken. Da dass aber nicht und nicht ging übernahm ich kurzfristig das Steuer noch einmal und die anderen Drei saßen hinten. Ich hörte etwas von so schlecht fahren, dass einem die Haare zu Berge stehen, da bekomme man ja Angst. Aber ich habe mich sicherlich getäuscht und nicht richtig gehört. Solche Frechheiten würden sich mir gegenüber doch keiner erlauben.
Endlich kamen wir in der Heidestraße 14 an. Die Adresse kam mir sofort bekannt vor. Da wir zu viert waren, schlugen wir auch sofort vier Fenster ein, sprangen ins Haus und retteten die alte betagte Frau vor dem sicheren Tod. Auch ein Tier nahmen wir mit ins Freie. Leider war die Frau nicht sehr dankbar und hat mich sofort mit ihrer Handtasche attackiert. Die Wasserleitung sei geborsten und man hat den Wasserhahn abgedreht und das alles schon vor Stunden. Aha, kann ja keiner wissen, Mutter. Irren ist doch menschlich, oder nicht. Außerdem war die Verbindung doch so schlecht. Und wir haben wenigstens einen gerettet, denn auf meiner Schulter trage ich:

* das Schicksal der Welt
* einen Koffer voll Geld
* ein blondes Haar
* ein zerschundenes Gesicht
* einen Papagei, der zu viel weiß.
Das Rätsel ist so verdammt schwer, wahrscheinlich werdet ihr es nicht erraten können. Aber ich gebe euch noch einen klitzekleinen Hinweis. Es ist ein....Na, was ist es?