Sensation - Neues im Fall der Aschenkreis
Teil 3
Sensation - Neues im Fall der Aschenkreise
Wie wir ihnen versprochen haben, hat unsere Redaktion der öffentlichen Abendzeitung "Der Clospüler", der pünktlich morgens einmal im Monat erscheint, weder Kosten noch Mühen gescheut, um im Fall "Der Aschenkreise" weiter zu ermitteln. Und so ist es auch nicht verwunderlich, das wir endlich Erfolg hatten.
Gestern am späten Nachmittag rief mich unsere treue Leserin Gerda Quasel von Quatsch in der Redaktion an und behauptete, das sie Zeugin eines Vorfalls rund um die Aschenkreise war. Sie könne aber nicht am Telefon reden, da man sie bedroht habe, im Falle sie solle sprechen, in ein langhalsiges, gefiedertes Etwas zu verwandeln. Danach brach der Anruf ab. Natürlich habe ich sofort alle Hebeln in Bewegung gesetzt, brauchte aber doch eine geraume Zeit, um aus dem Chefsessel von der Liegeposition in eine zu kommen, damit ich dann ungefährdet aufstehen konnte.
Unverzüglich begab ich mich dann zu dem Haus von Frau Quatsch in der Loreleistraße 4. Leider traf ich sie dort nicht an, war wahrscheinlich wieder mal auf Tratschtour, diese arme, vergessliche Frau. Dafür begegnete ich ihr etwas sonderbares Haustier, ein gar zutrauliches Vieh, das ich dann kostengünstig an die nächste Straußenfarm verkauft....ähhh zur Kost untergestellt habe. Bis zum Auftauchen von Fr. Quatsch bleibe ich dem Fall natürlich gewissenhaft und ohne Pause auf der Spur.
Und zu unserem letztem Artikel "Eine Stadt hält den Atem an" kann ich ihnen jetzt beruhigend berichten, das der hervorgerufene Brechreiz, das Gelbgesicht und die total geröteten hervorstechenden Augen nicht ein Anschlag von FREMDEN war, sonder auf einen winzig kleinen Defekt in der Kanalisation zurückzuführen ist. Sie können nach Wochen endlich wieder ganz normal und tief durchatmen.
